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11 /2018

www.cetoday.ch

© netzmedien ag

08

| 

MARKET

 Aktuell

lha.

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat eine Studie zum

E-Commerce in der Schweiz veröffentlicht. Erhebungen

zur Internetnutzung der Haushalte aus den Jahren 2017,

2014 und 2010 wurdenmiteinander verglichen. 2017 haben

4,9Millionen in der Schweiz wohnhafte Personenmindes-

tens ein Mal im Internet eingekauft – 50 Prozent mehr als

2010. Besonders aktiv beim Onlineeinkaufen sind die 25-

bis 35-Jährigen – 91 Prozent nutzten E-Commerce. Dage-

gen sind es bei den über 75-Jährigen lediglich 20 Prozent.

Ausserdemkaufen Personenmit einemhöheren Bildungs-

stand eher online ein. 85 Prozent der Konsumenten mit

einem Tertiärabschluss nutzen E-Commerce. Bei Perso-

nen ohne nachobligatorische Ausbildung shoppen nur

46 Prozent online.

Spitzenreiter unter den via E-Commerce gekauften

Produkten sind Zugbillette und Flugtickets. An zweiter

Stelle folgen Kleider und Sportartikel, dicht gefolgt von

Übernachtungen inHotels oder Ferienunterkünften. Platz

vier belegen Eintrittskarten für Sport- oder Kulturveran-

staltungen. Bücher, Zeitschriften und Zeitungen folgen an

fünfter Stelle, Software, Apps und Videospiele landen auf

Platz sechs.

In einigen Bereichen verdrängen digitalisierte Pro-

dukte nach und nach ihremateriellen Pendants. Seit 2014

hat sich die Anzahl der Konsumenten, die ihre Zeitungen,

Zeitschriften und Bücher als Downloads kaufen, um

17 Prozent gesteigert. Auch Filme werden überwiegend

als Download gekauft. Weiter beziehenmehr als die Hälf-

te aller E-Commerce-Kunden ihre Veranstaltungs- res-

pektive Transportmitteltickets als Downloads. Bei On-

linekäufen von Apps und Software, die eine 60-prozenti-

ge Steigerung verbuchen können, halten sich Downloads

und materielle Käufe ungefähr die Waage. Lediglich im

BereichMusik überwiegen diemateriellen Käufe noch die

Downloads.

mur.

Wie wählen Schweizer ihre Mobilabos aus? Das

Marktforschungsinstitut GfK Switzerland hat für Money-

land.ch

bei 1479 Personen nachgefragt: Qualität, Netzab-

deckung und Preis seien zentral. Am wichtigsten sei das

KriteriumNetzabdeckung: «Eine hohe Netzqualität ist für

Schweizer Mobilfunk-Kunden entscheidend», sagt Mo-

neylands Telekomexperte Ralf Beyeler. «WennMobilfunk-

anbieter die Qualität vernachlässigen, sägen sie am Ast,

auf dem sie sitzen.»

Für Kunden von Sunrise und Salt sei der Preis das

wichtigste Kriterium, heisst es in der Medienmitteilung

zur Umfrage. Von den befragten Swisscom-Kunden hät-

ten hingegen nur 68 Prozent diese Aussage gemacht. «Salt

wirbt seit Jahren intensivmit Rabatten umneue Kunden»,

sagt Beyeler. «Das zieht natürlich Kunden an, denen ein

hoher Rabatt wichtig ist.» Ein vergünstigtes Smartphone

sei nur für 47 Prozent der Befragten ein wichtiges Kri­

terium.

So wichtig sind Kundendienst und Roaming

Grosse Unterschiede zwischen den Altersgruppen gibt es

bei denThemen Kundendienst und Roaming.

Kundendienst ist laut Umfrage für 63 Prozent der Be-

fragten wichtig bis sehr wichtig. Bei den 19- bis 25-Jähri-

gen seien es 44 Prozent, bei den 26- bis 49-Jährigen 52

Prozent und bei den 50- bis 74-Jährigen 77 Prozent.

Roaming-Angebote sind für 49 Prozent der Befragten

wichtig. Nur 38 Prozent der Befragten erachten Anrufe ins

Ausland als wichtig. Bei den 19- bis 25-Jährigen seien es

27 Prozent, bei den 26- bis 49-Jährigen 33 Prozent, bei den

50- bis 74-Jährigen 46 Prozent. «Jüngere Kunden wissen

meistens, dass sie die teuren Mobilfunktarife für Anrufe

ins Ausland via Whatsapp, Skype, Facebook und Co. um-

gehen können», erklärt Beyeler.

So wählen Schweizer ihren Telko aus

Artikel online:

www.cetoday.ch

Webcode DPF8_106456

E-Commerce: So shoppt die Schweiz

Bild: martin-dm / iStock.com

Artikel online:

www.cetoday.ch

Webcode DPF8_109221

NEWS

UPC lanciert neues Ange-

bot «Mysports Go»

fpo.

Wie der Telko UPC mit-

teilt, lanciert er das neue

Angebot «Mysports Go» in

der Sky-Sport-App. Nutzer

erhielten damit pünktlich

zum Start der Swiss Ice Ho-

ckey National League unein-

geschränkten Zugriff auf alle

Sportarten, die Sky und

Mysports übertragen.

Webcode DPF8_108184

Bundesverwaltungsgericht

lässt TV-Sender abblitzen

fpo.

Das St.Galler Bundes-

verwaltungsgericht hat SRF

und Co. im Streit ums Re-

play-TV zurechtgewiesen.

Wie «Watson» schreibt, sind

die 23 regionalen und priva-

ten TV-Sender nach Ansicht

der Richter nicht beschwer-

deberechtigt. Die Beschwer-

de richtete sich gegen Tarife

für die Urheberrechte des

zeitversetzten Fernsehens.

Webcode DPF8_108101

SRG stellt 2019 DVB-T ein

fpo.

Auf Anfrage von «Go-

lem» hat SRG-Sprecher Edi

Estermann eine Festlegung

vom Bundesamt für Kom-

munikation bestätigt, die

das Ende von DVB-T aus

Spargründen besiegelt. Be-

troffene sollen auf Satellit

wechseln, heisst es von­

seiten der SRG.

Webcode DPF8_105654

Rechtsstreit um Competec-

Bau geht weiter

lha.

Nachdem das Kantons-

gericht Luzern der Tochter-

gesellschaft des Online-

händlers Brack.ch grünes

Licht für die Errichtung ei-

nes Erweiterungsbaus in

Willisau erteilt hat, ziehen

die Beschwerdeführer nun

vors Bundesgericht. «Wir

rechnen mit einer Verzöge-

rung von fünf bis sechs Mo-

naten», sagt Roland Brack,

Gründer und Inhaber von

Competec, gegenüber SRF.

Webcode DPF8_100022

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