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09 /2018

www.cetoday.ch

© netzmedien ag

Die drei spiegellosen Kameras Lumix G9, GH5 und GH5S

bilden momentan das High-End-Sortiment mit Micro-

Four-Thirds-Sensor, das Panasonic produziert. Um diese

drei Kameras vorzustellen, lud Panasonic Pressevertreter

Anfang Juli in den Zoo Zürich ein, wo diese mit den Gerä-

ten in der neuen Australienanlage Koalas, Emus und wei-

teren australischen Tieren nachstellen konnten. Die Re-

daktion schnappte sich für die einstündige Australiensa-

fari den Allrounder GH5, konnte aber auch die G9 und

GH5S kurz testen.

Drei Kameras für drei Zielgruppen

Gemäss Hersteller richten sich die Kameras an drei unter-

schiedliche Zielgruppen. Die G9 bediene vor allem (Profi-)

Fotografen, die im Bereich der Sport- oder Wildlife-Foto-

grafie arbeiten. Der Sensor bietet 20,3 Megapixel, der ein-

gebaute Bildstabilisator soll bis zu 6,5 EV-Stufen längere

Belichtungszeiten aus der Hand erlauben. Ist der kontinu-

ierliche Autofokus eingeschaltet, kann die Kamera gemäss

Panasonic bis zu 20 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung

aufnehmen. Zudem kann sie in 4k UHD mit bis zu 60 Bil-

dern pro Sekunde aufnehmen.

Die Lumix GH5S richte sich an Videografen. Der Sensor

verfügt über eine geringere Auflösung von 10Megapixeln,

soll aber durch die geringere Dichte an Pixeln besonders

gute Ergebnisse bei schwachen Lichtverhältnissen liefern.

Bei der Lumix GH5S ist – im Unterschied zu den anderen

beiden Kameras – das Filmen im sogenannten Cinema 4k

(C4k) möglich. Die Auflösung von C4k beträgt 4096 x 2160

Pixel. Bei Full-HD sind bis 240 Bilder pro Sekunde mög-

lich. Die GH5S besitze keine Bildstabilisierung, schreibt

Panasonic, da die Zielgruppe bereits eigene Stabilisie-

rungssysteme verwende.

Die Dritte im Bunde, die Lumix GH5, ist gemäss Pana-

sonic eineKamera, dieFoto- undVideografengleichermas­

sen adressiere. Ihr Micro-Four-Thirds-Sensor bietet wie

bei der G9 eine Auflösung von zirka 20 Megapixeln, und

auch bei ihr ist ein Bildstabilisator eingebaut. Wie auch bei

der GH5S ist es bei der G9 möglich, in V-Log-L zu filmen,

die C4k-Videofunktion fehlt jedoch. Alle drei Kameras

warten jeweils mit zwei Kartenlaufwerken auf.

Ähnliche Grösse und Bedienelemente

Die Kameras ähneln sich sehr in Bezug auf Grösse und

Bedienelemente. Trotz des im Vergleich zu Vollformat

deutlich kleineren und auch verglichenmit APS-C kleine-

renMicro-Four-Thirds-Sensors weist das Gehäuse der drei

Kameras eine substanzielle Grösse auf. Die Gehäuse ha-

ben aufgrund ihrer Grösse genügend Platz für bequem zu

erreichende Regler und Knöpfe. Besonders gefallen haben

die bei allen Kameras vorhandenen Regler zumEinstellen

der Autofokus- und Bildserienmodi. Nutzer können da-

durch zum Beispiel sehr schnell vom Single- zum konti-

nuierlichen Autofokus wechseln und müssen dazu nicht

über die Software gehen.

Die elektronischen Sucher (EVF) undmit Touchbedie-

nung ausgerüstetenDisplays überzeugen durchHelligkeit

und Schärfe, wobei der EVF der Lumix G9 ein besonderes

Highlight darstellt: Mit einer Vergrösserung von 0,83 kann

er das Vorschaubild merklich grösser darstellen als die

EVFs der Schwesterkameras.

Der Autofokus der Kameras ist sehr schnell und präzise,

Panasonic arbeitet mit einer Mischung aus Kontrastfokus

und dem eigenen Depth-from-Defocus-System.

Panasonic hat im Jahr 2018 ein ausgereiftes spiegello-

ses System im Angebot. Die Kameras Lumix G9, GH5 und

GH5S sind in Bezug auf Leistung und Features im High-

End-Bereich angesiedelt. Die Lumix G9

(ohne Objektiv) ist zu einem

UVP von rund 2100 Fran-

ken erhältlich. Die Lumix

GH5 kostet knapp 2600

Franken und die GH5S

etwa 3100 Franken.

www.panasonic.ch

Die Lumix GH5 von

Panasonic.

Mit Panasonic im Züri-Zoo knipsen

Artikel online:

www.cetoday.ch

Webcode DPF8_99345

Mit seinem spiegellosen Kameratrio Lumix G9, GH5 und GH5S will Panasonic Profifotografen

und -videografen ansprechen. An einem Presseevent im Zürcher Zoo konnte sich die Redaktion

ein Bild vom Lumix-Line-up im High-End-Bereich machen.

Autor: Aldo Zanelli