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06 /2021 www.cetoday.ch © netzmedien ag EDITORIAL |  05 Anzeige Ceconet AG Hintermättlistrasse 1 5506 Mägenwil T +41 62 887 27 37 info@ceconet.ch www.ceconet.ch Sie stehen für Qualität, Kompetenz und Verlässlichkeit – für Werte, mit denen Sie Ihre Kunden nachhaltig stärken. Setzen Sie bei Epson-Projekten deshalb auf Ceconet – den Nummer-eins-Epson-Distributor der Schweiz. Davon profitieren Sie: – Kompetenter und umfassender Pre- und Postsales-Support – Breite Unterstützung bei Kundenprojekten – Maximale Lagerverfügbarkeit – Leihstellungen und Testsysteme – Ergänzende Produkte wie Qualitätsleinwände, Halterungen, Signalverteilungen, Anschlusskabel und vieles mehr Anspruchsvolle Reseller wählen das Original EPSON PROJEKTOREN AUS BESTER HAND Mehrwert made by Ceconet Kabelwirrwarr, alte Kisten und andere Erinnerungen an die Schul-IT Wie war das eigentlich mit der IT, als Sie zur Schule gingen? Wenn ich an meine Primar- und Sekundarschulzeit zurück- denke, war es dort mit Computern nicht weit her. Nicht un- bedingt überraschend, es ist ja auch schon ein Weilchen her. Zwar gab es wenige Computer in meiner Sekundarschule, diese waren aber nur für den Tastaturschreibunterricht da, in dem uns das Zehnfingersystem eingetrichtert wurde. In der Berufsmittelschule war es plötzlich völlig egal, wie häufig man sich vertippte. Zweifinger-, Fünffinger-, Zehn- fingersystem und alles dazwischen wurde akzeptiert, so- lange wir unsere Aufgaben nur bewältigten. Der sogenann- te Informatikunterricht fand an von der Schule zur Verfü- gung gestellten Macs statt, deren beste Zeiten bereits vor- bei waren, und beinhaltete ein bisschen Word, Excel und Photoshop. Ganz anders sah es während des Studiums aus. Wer kei- nen Laptop hatte, konnte nicht studieren, Punkt. Die Hoch- schule stellte WLAN zur Verfügung und hatte zwei IT-Spezia- listen, die nie da waren. Die Beschaffung der Hardware und später auch eines Videoschnittprogramms war den Studen- ten überlassen. Das führte dazu, dass sich viele ein Gratis- programm besorgten, das entweder viel zu komplex war oder nichts konnte. Das Ergebnis war eine Schar verzweifel- ter Studenten, die ihre PCs abwechselnd verfluchten und anflehten, da ihre Semesternote von jenem unkooperativen Programm abhing. Am lebhaftesten ist mir aber noch die Si- tuation während der Vorlesungen in Erinnerung. Zwar hatten wir (im Gegensatz zu Studenten an anderen Hochschulen) genügend Steckdosen. Darüber wie man an diese gelangt, hatte sich aber niemand Gedanken gemacht. So entstand ein Kabelwirrwarr sondergleichen. Plätze wurden getauscht, Tische verschoben und Ladekabel bis zum Maximum ge- spannt, damit alle genügend Saft hatten. Dieser kleine Exkurs in meine Schulzeit zeigt, dass es im- mer etwas zu tun gab, seit Computer Einzug ins Schulzim- mer gehalten haben. Und auch wenn die Coronakrise der Digitalisierung des Unterrichts einen ordentlichen Schub ver- passt hat, wird es auch in Zukunft viel Optimierungs- und Modernisierungsbedarf geben. Wer keinen eigenen Laptop hatte, konnte nicht studieren, Punkt. Leslie Haeny, stellvertretende Chefredaktorin CEtoday

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