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07

ELEKTRO HEUTE

/02 / 2018

www.cetoday.ch

© netzmedien ag

MARKET

AKTUELL

aza.

Die Konjunkturdaten der im Fachverband für Elektro-

apparate (FEA) zusammengeschlossenen Firmen imersten

Quartal 2018 unterscheiden sich kaum von denjenigen des

Jahres 2017. Dies teilt der FEA mit und benennt die Kon-

junktursituation als stabil auf hohem Niveau. Drei Viertel

der Unternehmen hätten befriedigende Erträge, ein Viertel

gute Erträge gemeldet. Beschäftigungslage, Bestellungsein-

gang und Auftragsbestand hätten zwei Drittel der Unter-

nehmen als befriedigend und ein Drittel als gut beurteilt.

Der FEA prognostiziert, dass die Zahlen auch im zwei-

ten Quartal 2018 stabil blieben. Es könnte sich sogar eine

leichte Verbesserung ergeben, heisst es weiter. So würden

12 Prozent der meldenden Unternehmen schlechtere Er-

träge befürchten, während es bei der Vorquartalserhebung

noch 21 Prozent gewesen seien.

Tiana Moser neue FEA-Präsidentin

Die FEA-Mitglieder wählten an ihrer Generalversamm-

lung Ende April Tiana Moser zur neuen Präsidentin. Die

Wahl von Moser ist laut Vorgänger Benedikt Weibel ein

«Glücksfall» für den Haushaltsapparateverband. Die Na-

tionalrätin und Fraktionsvorsitzende der Grünliberalen

Partei verfüge über Kontakte, die für die politische Arbeit

des FEA hilfreich sein könnten. Moser war bereits imÖko-

Beirat des Verbandes tätig. In diesem habe sie sich für

energie- und umweltschonende Geräte eingesetzt. Damit

deckten sich ihre Anliegen mit denen der Branche.

Ausserdemgab der FEA bekannt, dass die Kleingeräte-

Fachmesse FEA Expo ab 2019 in Luzern statt in Mor-

schach stattfinden werde. Mit der besseren Infrastruktur

und demAusstellungsgelände auf nur einer Ebene sei der

FEA für veränderte Aussteller- und Besucherbedürfnisse

gewappnet.

FEA prognostiziert gutes zweites Quartal

ARTIKEL ONLINE:

www.cetoday.ch

Webcode DPF8_89261

DIE FEA EXPO 2019

FINDET IN LUZERN STATT.

fpo.

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) und das

Eidgenössische Starkstrominspektorat (Esti) haben im

vergangenen Jahr fast die Hälfte der geprüften LED-Strah-

ler vom Markt genommen. Wie das Bakom mitteilt, ge-

schah die Überprüfung im Rahmen eines Projekts mit

EU- und EWR-Mitgliedstaaten.

Von 90 geprüften LED-Strahlern nahmen die Behörden

47 vom europäischen und schweizerischen Markt. In

70 Prozent der Fälle hatten die Mängel eine Gefährdung

des Benutzers zur Folge. Bei drei der fünf Modelle, die sie

in der Schweiz kontrollierten, stellten die Prüfer extreme

Grenzwertüberschreitungen fest und lösten ein proviso-

risches Verkaufsverbot aus.

Drei von vier «Made in China»

Zwei LED-Strahler entsprachen in technischer wie auch

administrativer Hinsicht den Anforderungen. Bei 10 Pro-

zent der Produkte waren keineMarktüberwachungsmass-

nahmen notwendig.

Die Behörden kontrollierten bei den Strahlern für den

Privatgebrauch die elektrische Sicherheit, die elektroma-

gnetische Verträglichkeit und die Einhaltung administra-

tiver Vorgaben. Hannu Mattila von der finnischen Markt-

überwachungsbehörde Tukes und Leiter des Gemein-

schaftsprojekts sagt: «Das ist eine alarmierende Situation

und wir hoffen wirklich, dass der Anteil der vorschriftsge-

mässen Produkte in Zukunft höher ist.»

Drei von vier geprüften Strahlern kommen aus China,

5 Prozent aus Europa, bei einem Fünftel war das Ur-

sprungsland nicht klar. Das Bakom stellte einen deutli-

chen Zusammenhang zwischen dem nicht bekannten

Ursprungsland und den Mängeln her.

Die Hälfte aller LED-Strahler fällt durch

ARTIKEL ONLINE:

www.cetoday.ch

Webcode DPF8_88577

GETROFFENE ABHILFEMASSNAHMEN NACH

ÜBERPRÜFUNG

 Rückruf

 Rücknahme vom Markt

 Verbot der Bereitstellung

auf dem Markt

 Mängel werden beseitigt

 Hinweis / Schreiben

an Wirtschaftsakteur

 Keine Massnahmen

erforderlich

Quelle: Bakom

9

(10%)

18

(20%)

8

(9%)

13

(14%)

41

(46%)

1

(1%)

« DAS IST EINE

ALARMIERENDE

SITUATION. »

Hannu Mattila, Chief Safety Engineer,

Tukes